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Move On: Telekom dreht Agententhriller für virales Marketing

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Virales Marketing nutzt das Internet, um eine Werbebotschaft wie ein Lauffeuer zu verbreiten. Im besten Fall erzeugt man so mit minimalem Aufwand, etwa einem gut platzierten Gerücht bei Facebook, maximale Aufmerksamkeit. Die Deutsche Telekom investiert etwas mehr – eine komplette Filmproduktion. Doch damit erhofft sich das Unternehmen eine positive Wahrnehmung auf mehreren Ebenen.

Move On wird in ganz Europa gedreht

Move On ist ein Agententhriller, der zunächst nichts mit der Telekom zu tun hat. Aber die Geschichte von einem Kurier, der einen Koffer mit unbekanntem Inhalt unbeschadet ans Ziel bringen muss, führt durch acht Länder in Europa. Und in allen ist die Telekom aktiv: den Niederlanden, Österreich, der Slowakei, Ungarn, Kroatien, Montenegro, Mazedonien und Deutschland. Diese und drei weitere Märkte (Tschechien, Albanien und Bulgarien) sind in eine Internetkampagne eingebunden, die es in dieser Form noch nicht für ein Filmprojekt gegeben hat. Seit Mai können sich Filmfans über die Website https://move-on-film.de/ für Aufgaben bei den Dreharbeiten bewerben. Nahezu alle sind mittlerweile vergeben, denn die Dreharbeiten befinden sich kurz vor dem Ende.

Ein Roadmovie zum Mitmachen

Die Telekom wollte nicht die gängigen Wege nutzen, Marke und Angebote über einen Film zu vermarkten: Sponsoring und Product Placement. Ein eigener Film samt Online-Kampagne schien vielversprechender. Denn nicht ein Telekom-Logo, das scheinbar zufällig ins Bild kommt, soll die Werbebotschaft sein. Vielmehr sollen die Aktionen im Internet, die Interaktion zwischen Filmteam und Publikum über moderne Telekommunikation, Aufmerksamkeit erzeugen – in erster Line für die Telekom als innovatives Unternehmen. Durch eine aktive Internetcommunity wirkt das über soziale Netzwerke wie Facebook viel weiter als eine herkömmliche Werbekampagne. Wenn es ganz optimal läuft, werden die Aktionen um den Film gar nicht mehr als Werbung wahrgenommen. Und ganz nebenbei erhält der Konzern noch einen kompletten Film, den er über eigene Angebote wie das Internetfernsehen Entertain und die Internetvideothek Videoload exklusiv vermarkten kann.

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